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Umfrage ergibt: Deersheimer wollen Dorfladen

Die Umfrage unter Deersheimern hat ein deutliches Votum für einen Dorfladen im Ort ergeben. Am 26. Juni ist nun eine Einwohnerversammlung vorgesehen. Der letzte Dorfladen, eine Kaufhalle, war im Sommer 2012 geschlossen worden.

Von Haus zu Haus waren in den vergangenen Wochen die Mitglieder der örtlichen Lenkungsgruppe unterwegs, um mit den Einwohnern über das Vorhaben zu sprechen, einen Dorfladen für Deersheim zu entwickeln. Dabei ging es nicht nur um die Frage, ob die Deersheimer sich einen Dorfladen wünschen, sondern auch darum, ob sie bereit wären, ihr Einkaufsverhalten umzustellen, welchen Beitrag sie selbst leisten würden, welche Vorstellungen und Ideen sie haben und mehr. Von den Fachleuten eines Vereins in Jülich-Barmen sind die Daten ausgewertet worden. Das Ergebnis macht nach Einschätzung der Lenkungsgruppe Mut. Mit 86,4 Prozent gibt es ein deutliches Votum für einen Dorfladen in Deersheim. Und ebenso wichtig: Viele Einwohner wollen sich beteiligen.

Ein wichtiger Aspekt für alle Befragten war, dass der Deersheimer Dorfladen nicht einfach nur ein Laden werden soll, in dem man die Produkte bekommt, die man in der Stadt vergessen hat, sondern ein Dorfladen mit einer Rundum-Versorgung nach dem Vorbild von Jülich-Barmen. Auf dieses waren die Deersheimer durch das Osterwiecker Projekt „ZukunftsWerkStadt“ aufmerksam geworden.

Einwohnerversammlung am 26. Juni

Am Mittwoch, 26. Juni, sind alle Deersheimer und Interessierten um 19 Uhr in die Edelhofhalle eingeladen, um mehr zu erfahren. Christian Klems vom DORV-Verein Jülich-Barmen wird die Ergebnisse der Befragung und deren Bedeutung für das Projekt präsentieren. Die Juristin Dagmar Brommecker wird über mögliche Betreibermodelle informieren, denn die Entscheidung für eine Genossenschaft, GmbH oder eine andere Gesellschaftsform liegt bei den Einwohnern.

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